Porsche bringt den Panamera Turbo S

Porsche bringt den Panamera Turbo S mit 570 PS und 310 km/h Spitzengeschwindigkeit auf den Markt. Der Panamera Turbo S ist erstmalig auch als Executive Version mit einem um 15 Zentimeter verlängertem Radstand erhältlich. Der Panamera Turbo S Executive bietet so ein größeres Platzangebot und noch mehr Komfort vor allem im Fond. Zur Serienausstattung gehören unter anderem die Geräusch- und Wärmeschutzverglasung einschließlich Privacy Verglasung, das fondorientierte Innenraum-Licht-Paket und die große Mittelkonsole im Fond. Das neue Topmodell der Panamera-Baureihe feiert auf der Tokio Motor Show seine Weltpremiere.

Der Panamera Turbo S zeigt sich nicht nur in Fahrleistungen und Performance, sondern spiegelt sich auch in optischen Differenzierungsmerkmalen wieder. Die ausschließlich für den neuen Panamera Turbo S erhältliche Außenfarbe palladium-metallic verleiht dem Spitzenmodell einen besonders exklusiven Charakter und betont die rassig-elegante Linienführung. Indiz für die herausragende Fahrdynamik sind die 20-Zoll 911 Turbo II-Räder, die nicht nur größer sondern auch deutlich breiter als die Serienräder der anderen Gran Turismo sind. Ein weiteres eindeutiges Merkmal ist der in Exterieurfarbe lackierte Vier-Wege-Heckspoiler.

Der neue Top-Panamera verfügt serienmäßig über alle fahrdynamischen Regelsysteme der Modellreihe. Die Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC), ein System zur aktiven Wankstabilisierung, reduziert bei Kurvenfahrten die Seitenneigung des Fahrzeugs schon im Ansatz und steigert so Agilität und Komfort gleichermaßen. Das Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus) arbeitet mit einer variablen Momentverteilung an den Hinterrädern in Kombination mit einer elektronisch geregelten Hinterachs-Quersperre und sorgt so für eine verbesserte Traktion in jeder Fahrsituation. Mit der Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) verfügt der Panamera Turbo S über eine Hochleistungs-Bremsanlage, die besonders fadingstabil und verschleißfest ist. Als Lenksystem wird die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung Plus eingesetzt. Das Fahrwerk des Panamera Turbo S verfügt selbstverständlich über die adaptive Dämpferregelung Porsche Active Suspension Management (PASM) und die adaptive Luftfederung mit zusätzlichem Luftvolumen.

Mit der optionalen Sportabgasanlage orientiert sich der Panamera Turbo S auf Wunsch des Fahrers akustisch eindeutig am Rennsport. Erreicht wird das Sounderlebnis über einen per Taster schaltbaren Akustikkanal, der den Motorsound in den Innenraum leitet. Zudem werden beim Hochschalten einzelne Zylinder ausgeblendet, so dass die Drehzahl schneller sinkt und die Kupplung schneller schließen kann.

Der Panamera Turbo S ist optimal darauf vorbereitet, das Mehr an Leistung und Drehmoment auch in sportliche Fahrdynamik umzusetzen. Eine der Grundvoraussetzungen dafür ist die optimale Kraftübertragung, die der Allradantrieb Porsche Traction Management (PTM) auch bei schwierigen Fahrbahnverhältnissen bestmöglich gewährleistet. Das serienmäßige Sport Chrono-Paket stimmt darüber hinaus Antrieb und Fahrwerk auf Knopfdruck konsequent noch sportlicher ab. Im Sport- und Sport Plus-Modus sowie beim Kickdown im Normal-Modus wird zudem die Overboost-Funktion aktiviert, die den Ladedruck temporär anhebt damit noch kraftvollere Beschleunigungen und Zwischenspurts ermöglicht. Die Rennstart-Funktion Launch Control garantiert durch die optimale Abstimmung von Motorsteuerung und PDK-Schaltprogramm die bestmögliche Beschleunigung beim Anfahren. Dank einer überarbeiteten Schaltstrategie wechselt das Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) noch schneller zwischen den sieben Gängen. Ergebnis: Aus dem Stand beschleunigt der neue Top-Gran Turismo in 3,8 Sekunden auf Tempo 100.

Das Fahrwerk ist serienmäßig mit allen aktiven Systemen ausgestattet, die Porsche für den sportlichen Gran Turismo entwickelt und eingeführt hat. Grundlage ist die Kombination von adaptiver Luftfederung und adaptiver Dämpferregelung, dem Porsche Active Suspension Management (PASM). Mit der Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC), kombiniert mit dem Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus), verfügt der Panamera Turbo S serienmäßig über die höchste Ausbaustufe des Panamera-Fahrwerks.

Serienmäßig verfügt der Panamera Turbo S über die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB). Die im Rennsport erprobte und besonders leistungsfähige Keramikbremse mit gelben Bremssätteln bietet gegenüber konventionellen Grauguss-Scheiben eindeutige Vorteile.

In Deutschland kostet der Porsche Panamera Turbo S 180.024 Euro, der Panamera Turbo S Executive 197.041 Euro, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Die Modelle sind ab sofort bestellbar und stehen ab Januar 2014 beim Händler zur Auslieferung bereit.

Ford Fiesta ist meistverkaufter Kleinwagen der Welt

Der Ford Fiesta ist der derzeit meistverkaufte Kleinwagen der Welt. Nach einer Datenerhebung von Polk führte die Baureihe mit 356.434 neu zugelassenen Fahrzeugen weltweit die Liste der Kleinwagen im ersten Halbjahr 2013 an. Marktanteile eroberte der kleine Kölner zuletzt vor allem in China.

In Europa war der Fiesta im vergangenen Jahr nach Berechnungen von Jato Dynamics mit 306.405 Einheiten die Nummer 2 unter den meisterverkauften Fahrzeugen überhaupt und ebenfalls auf Platz 1 bei den Kleinwagen. Diese Platzierungen konnte der Ford Fiesta auch in 2013 bisher durchgängig behaupten. Ausgestattet mit dem neuen 1,0-Liter-Eco-Boost-Benzinmotor wurde der Kleinwagen 2013 von einer internationalen Expertinnen-Jury zudem zum „Women’s Car of the Year 2013“ gekürt.

Nach dem Produktionsstart im Kölner Ford-Werk, dem Stammwerk für die Baureihe, wird der Fiesta inzwischen auch in Nanjing (China) für den chinesischen Markt und Rayong in Thailand für den asiatischen Raum gefertigt. Weitere Produktionsstandorte gibt es in den brasilianischen Städten Camaçari und Sao Paulo. Eine Fiesta-Version für den US-Markt läuft zudem in Cuautitlán in der Nähe von Mexiko-Stadt vom Band.

In Köln wird der Fiesta in drei Karosserie- und 22 Innenausstattungsvarianten, mit zahlreichen Antriebsversionen und in insgesamt zwölf Lackierungen gefertigt – und das als Links- und Rechtslenker, als Drei-, Fünftürer und Van sowie als sportlicher Ford Fiesta ST, für den noch zwei Exklusivfarben hinzukommen. Damit werden insgesamt bis zu 11.400 Ausstattungsvarianten erreicht. Derzeit verlassen täglich 1.650 Fahrzeuge das Kölner Ford-Werk, von denen fast 90 Prozent für den Export in mehr als 60 Ländern vorgesehen sind, darunter auch weiter entfernte Ziele wie Australien, Neuseeland und Tahiti.

Fünf Jahre Car2go

Heute vor fünf Jahren wurde im Daimler-Forschungszentrum in Ulm das Pilotprojekt mit 50 weiß-blauen Smart Fortwo-Fahrzeugen das weltweit erste stationsunabhängige Carsharing-Programm unter der neuen Marke Car2go gestartet. In dieser ersten Phase war der Nutzerkreis auf Mitarbeiter des Daimler-Standortes Ulm beschränkt. Car2go ist heute eines der bekanntesten und erfolgreichsten Carsharingunternehmen weltweit und steht als Gattungsbegriff für ein komplett neues Segment.

500.000 Kunden nutzen die mehr als 9.000 Fortwo-Fahrzeuge, darunter 1.100 elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Im September 2013 wurden die Car2go-Fahrzeuge erstmals mehr als eine Million mal angemietet. Mit der Verfünffachung der Kundenzahl in weniger als anderthalb Jahren hat sich das Wachstum des Pioniers und Marktführers im Bereich urbaner Kurzzeitmietmodelle noch einmal deutlich beschleunigt. Inzwischen beginnt alle 2,5 Sekunden eine car2go-Miete an einem der Standorte in Europa und Nordamerika.

Car2go ist an 23 Standorten in sieben europäischen und nordamerikanischen Ländern aktiv. Betreiber der zwölf europäischen Standorte in Deutschland, Österreich, Italien, Niederlande und Großbritannien ist das 2011 gemeinsam mit Europas größtem Autovermieter Europcar gegründete Gemeinschaftsunternehmen Car2go Europe GmbH. Am 26. Oktober wird Columbus in Ohio als vierundzwanzigste Stadt dazukommen, im November als Nummer 25 die kanadische Stadt Montreal zum Netzwerk stoßen. Auch in Europa wird das Wachstum in den kommenden Jahren weiter voran gehen.